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Werkpolitik in der Antike, Studien zu Cicero, Vergil, Horaz und Ovid
Éditeur
C.H.Beck
Date de publication
Collection
Zetemata
Langue
allemand
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Werkpolitik in der Antike

Studien zu Cicero, Vergil, Horaz und Ovid

C.H.Beck

Zetemata

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  • AideEAN13 : 9791036555824
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    82.99

Unter den verschiedenen Formen, literarische Texte zu sammeln und zu
erschließen, zählt deren Gruppierung zu einem Œuvre mit Sicherheit zu den
gängigsten: Das Œuvre als Summe aller Werke eines bestimmten Autors wird dabei
oft an scheinbar objektivierbaren Kriterien wie Werkbestand (Gesamtwerk) oder
Autorbiographie (Spätwerk, Lebenswerk) gemessen und gleichsam als
selbstverständlich betrachtet. Werkpolitik in der Antike fragt demgegenüber
nach den Voraussetzungen (und ebenso nach den Auswirkungen) der Orientierung
am Œuvre. Die lateinische Literatur der späten Republik und des augusteischen
Prinzipats erweist sich für die Genese eines emphatischen Begriffes des
auktorialen Corpus als formativ: Die Umwälzungen im literarischen Betrieb
dieser Epoche, nicht zuletzt die Gründung öffentlicher Bibliotheken, bedingten
bei Autoren, Kritikern und Lesern eine erhöhte Aufmerksamkeit für die
Begründung von Werkzusammenhängen, welche die Idee des Œuvres nachhaltig
prägte. In vier Studien zu Cicero, Vergil, Horaz und Ovid wird nachgezeichnet,
wie sowohl innerhalb der literarischen Werke selbst wie in deren Rezeption
bestimmte Vorstellungen von Lebens- und Gesamtwerk Gestalt annehmen konnten.

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